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11. Jahrgangsstufe der städtischen Berufsschule für Versicherungswesen
Am 14.12.2009 folgten wir der Einladung von Frau Hofmann aus der städtischen Berufsschule für Versicherungswesen (http://www.bsv.musin.de/), um mit der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen des Sozialkundeunterrichts das Thema: "Jeder Mensch hat Rechte - aber welche?" zu erarbeiten.Wir hatten drei Stunden Zeit um mit den Schülerinnen und Schülern im zweiten Ausbildungsjahr an dieses Thema heranzugehen, uns mit der Problematik auseinanderzusetzen um in das Thema Todesstrafe tiefer einzusteigen. Durch das persönliche Engagement von Frau Hofmann und die motivierten und interessierten Schüler fiel es uns leicht an dieses Thema nicht übertrieben emotional heranzugehen sondern auf möglichst sachliche Weise uns mit der Problematik auseinanderzusetzen. In Kleingruppenarbeit sammelten die Schüler Pro&Contra Argumente um eine eigene Haltung zu entwickeln und stärken zu können. Die Schüler erarbeiteten wertvolle Diskussionsbeiträge mit starken Argumenten und reflektierten jeweils auch die Gegenseite, der Konsens wurde schnell gefunden, dass die TS das Symptom einer gewalttätigen Kultur darstellt und nicht deren Lösung sein kann. Danke an die sehr nette Klasse und an Frau Hofmann!
folgende mail erreichte uns wenige Tage nach unserem Besuch in der Schule:
Liebe Frau Rube, lieber Herr Albrecht,
ich bin gerade fertig geworden mit den Korrekturen der Klassenarbeit in der 11. Klasse, die über Ihren Besuch berichten sollten. Alle sind sich einig: es war großartig !
Schon an den Überschriften zeigt sich, dass Sie es verstanden haben, die Schüler für das Thema zu interessieren: "Wenn der Staat tötet", "Todesstrafe nein danke", "Ich will leben - Amnesty setzt sich ein", "Im Kampf für die Menschenrechte", "Sie (amnesty-Mitarbeiter) kämpfen noch, wenn viele schon aufgeben". Soweit nur eine kleine Auswahl der Schülerzitate. Da ich glaube, dass Rückmeldungen Sie in Ihrer wertvollen Arbeit unterstützen, sende ich Ihnen noch einige Schlussfolgerungen aus Ihrem Besuch, die die SchülerInnen gezogen haben: "Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Viele Schüler diskutierten noch auf dem Weg zum Klassenzimmer weiter und beredeten das, was sie eben gehört hatten, noch einmal. Einige von ihnen haben mit Sicherheit ihre Meinung geändert und widmen diesem Thema etwas Zeit und Beachtung."
"Mit solchen Aktionen versucht die Organisation auf der ganzen Welt für Aufmerksamkeit zu sorgen und die Menschen anzusprechen. Sie versucht den Sinn für Gerechtigkeit zu schärfen und fordert alle Menschen auf, kritischer zu sein. " "..., eins steht jedoch fest, sie hinterließen einen bleibenden Eindruck bei allen Beteiligten." "Es entstand der Eindruck, dass die Klasse sehr interessiert an dem Thema war, viel Neues dazu gelernt hat und einige nach diesem Vortrag bestimmt eine andere Stellungnahme zu diesem Thema hatten, wie zuvor." "Alle sind sich einig, es ist gut, dass eine Organisation wie Amnesty International hilft, das zu schützen, was ein gerechtes und sicheres Miteinander regeln soll. Danke !" "Der Besuch von AI zeigte den Schülern eine ganz neue Sicht der Menschenrechte."
Soviel Lob von Schülerseite ist total unüblich. Respekt und Anerkennung für Ihre Arbeit ! Bleibt mir nur noch, Ihnen schöne, erholsame Feiertage und ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Viel Freude und weiterhin Erfolg mit Ihrer Arbeit in 2010 !
Nochmals herzlichen Dank für Ihren Besuch - Barbara Hofmann''